NettisNadelkunst 

Sie geht mit Wolle und Flachs um und arbeitet gerne mit Ihren Händen. Spr.31.13

Klöppelzentren

Klöppeln hat sich innerhalb kurzer zeit über ganz Europa verbreitet.


Aus wirtschaftlichen Gründen war es leichter, die kostbaren Spitzen im eigenen Land herzustellen.

Einerseits war da die teure Einfuhr, andererseits konnte eine zusätzliche Erwerbsquelle geschaffen werden.

Aber auch die damals zahlreichen europäischen Kriege führten, wegen der damit verbundenen Auswanderungswellen, zu einer Verbreitung und Vermischung der verschiedenen Techniken.

Italien, frankreich, Niederlande, belgien, england, schweden, dänemark, russland, Tschechien, baltikum und deutschland


Viele Sagen, Geschichten, ja Märchen handeln davon wie Menschen verschiedene Künste in bestimmte Gegenden brachten. Problematisch deren Beweisführung - einerseits die Arbeit mit einem über die Jahrhunderte verwitterndem Material (Leinen, Wolle, Baumwolle, Stroh, Rosshaar, Papier..) andererseits der technische Entwicklungsstand der Menschen und deren Kultur:

- ohne erschwingliche Vorlage, wurden die Muster mündlich und durch Üben weiter gegeben

- ohne Stecknadeln - die bis ins 19. Jh. hinein sehr teuer waren, wurden Spitzen Freihand geklöppelt

- ohne Aufzeichnungen kein schriftlicher Nachweis

Gerade bei Volkskunst wird ein Nachweis schwierig: wozu aufschreiben, die Mehrheit der Menschen beherrschten die grundlegenden Techniken.

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Handgefärbte Wolle, Garne und Spinnfasern aus Kirchheim Teck. NettisNadelkunst - Online - Wollgeschäft mit Herz.

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